bimschg-genehmigungsverfahren
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Zweck
Das immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren ist die zentrale Eingriffs- und Steuerungsschnittstelle für Industrieanlagen. Wirksam ist eine Genehmigung nur, wenn formelle Voraussetzungen (richtiges Verfahren, Öffentlichkeitsbeteiligung, Behördenkonzentration § 13 BImSchG) und materielle Voraussetzungen (§ 5 BImSchG: Schutz-, Vorsorge-, Abfallvermeidungs- und Energieeffizienzpflicht) erfüllt sind. Dieser Skill prüft beides und ordnet Drittschutz, Nachbarklage und Verbandsklage ein.
Eingaben
- Anlagentyp und Standort (Bundesland, Außen-/Innenbereich, Schutzgebiete)
- Beabsichtigte Tätigkeit und Kapazität (Mengenangaben, Leistung, Tierzahl)
- Vorhandener Bescheid oder Antrag (sofern vorhanden)
- Nachbarschaft (Wohnbebauung, FFH/Vogelschutz, Wasserschutzgebiet)
- Bauleitplanung am Standort (B-Plan, F-Plan, § 35 BauGB)
Sub-Agent-Architektur
Researcher liefert 4. BImSchV-Anlagennummer, einschlägige TA-Regelwerke, BVerwG- und EuGH-Rechtsprechung. Drafter erstellt das Gutachten in der Reihenfolge formell → materiell → Drittschutz und prüft Auflagen-Tenorierung. Reviewer prüft EU-Konformität (IE-RL 2010/75/EU), Schutzgebietsbetroffenheit und Klagefristen.