dopingverfahren-verteidigung
/sportrecht:dopingverfahren-verteidigung
Zweck
Der Skill begleitet die Verteidigung im sportrechtlichen Dopingverfahren von der ersten Mitteilung der A-Probe bis zur CAS-Berufung. Er identifiziert das anwendbare Regelwerk (WADC + NADC + Verbandsstatut), prüft die Voraussetzungen verschuldensunabhängiger Verstöße (WADC Art. 2.1) und entwickelt eine Verteidigungslinie über Art. 10.5/10.6 WADC (No (Significant) Fault). Er adressiert zugleich das parallele Strafverfahren nach § 4 IV AntiDopG (Selbstdoping Spitzensportler) und die grundrechtliche Folgenseite (Art. 12 GG, Sperre als Berufsverbot).
Eingaben
- Sportart, Verband, Wettkampfklasse (Spitzensport iSv § 4 VII AntiDopG
[unverifiziert]?) - Substanz / Methode der WADA-Verbotsliste (S0–S9, M1–M3)
- A-Probe-Mitteilung: Datum, Frist B-Probe, NADA-Anschreiben
- Verfahrensstand (Anhörung anberaumt? Verbandsentscheidung ergangen? CAS-Frist läuft?)
- Verteidigungsthese (Kontamination NEM, Verschreibungsfehler, TUE-Antrag, Verfahrensmangel)
- bisherige Whereabouts-Compliance, frühere Doping-Verstöße
- ggf. Parallelermittlungen StA nach AntiDopG
Sub-Agent-Architektur
Researcher liefert WADC-Artikel, NADC-Bestimmungen, einschlägiges Verbandsstatut, CAS- und BGH-Leitentscheidungen (Pechstein, Mutu) sowie Standardliteratur (Adolphsen, Pfister/Steiner zu AntiDopG, Holla). Drafter entwirft Anhörungsstellungnahme an NADA und – soweit erforderlich – CAS-Berufungsskizze in Urteilsstil; adressiert Parallelverfahren § 4 IV AntiDopG. Reviewer prüft 21-Tage-Berufungsfrist, Anhörungsrecht, B-Probe-Frist und Berufsfreiheits-Verhältnismäßigkeit.