grundstueckskaufvertrag

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/immobilien-grundbuchrecht:grundstueckskaufvertrag

Zweck

Der Grundstückskaufvertrag ist die formstrengste Alltagsurkunde des deutschen Zivilrechts: Ohne notarielle Beurkundung ist er nichtig, und jede nicht mitbeurkundete Nebenabrede zieht den gesamten Vertrag in die Nichtigkeit. Zugleich ist er ein Zahlungs- und Sicherungsmechanismus — der Käufer soll erst zahlen, wenn er das Eigentum sicher erhält, der Verkäufer soll erst übereignen, wenn er das Geld sicher hat. Dieser Skill entwirft und prüft den Vertrag entlang beider Achsen: Wirksamkeit (Form, Belehrung, Bestimmtheit) und Abwicklungssicherheit (Vormerkung, Fälligkeit, Lastenfreistellung).

Eingaben

  • Perspektive: Verkäufer-Entwurf / Käufer-Prüfung eines Notarentwurfs / Aufarbeitung einer gestörten Abwicklung
  • Kaufgegenstand: Grundbuchblatt, Gemarkung, Flur, Flurstück, Größe; bei Wohnungseigentum Miteigentumsanteil und Sondereigentumseinheit
  • Kaufpreis, Aufteilung auf Grundstück / Gebäude / mitverkauftes Inventar, Finanzierung des Käufers
  • Grundbuchstand in Abteilung I, II und III (Belastungen, Rechte, Grundschulden)
  • Beteiligte: natürliche Personen, Gesellschaften (bei GbR: Eintragung im Gesellschaftsregister), Erbengemeinschaft, Betreute, Minderjährige
  • Vorkaufsrechte, Genehmigungserfordernisse (Grundstücksverkehrsgesetz, Sanierungsrecht, Umlegung, WEG-Verwalterzustimmung)
  • Bekannte Mängel, durchgeführte Untersuchungen, Zusagen im Exposé oder in der Besichtigung
  • Ist der Käufer Verbraucher und der Verkäufer Unternehmer (§ 17 Abs. 2a S. 2 Nr. 2 BeurkG)?

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grundstueckskaufvertrag — borghei/ai-skills-german-law