kyc-identifikationspflicht
/geldwaesche-aml-kyc:kyc-identifikationspflicht
Zweck
Der Skill strukturiert die KYC-Prüfung („Know your customer") nach §§ 10 ff. GwG: Identifizierung des Vertragspartners, Feststellung des wirtschaftlich Berechtigten, Transparenzregister-Abfrage, Klärung von Zweck und Art der Geschäftsbeziehung sowie kontinuierliche Überwachung. Er trennt zwischen allgemeiner, vereinfachter und verstärkter Sorgfalt und stellt die Aufzeichnungspflicht § 8 GwG (5 Jahre) sicher.
Eingaben
- Verpflichteten-Typ nach § 2 GwG
- Geschäftsvorgang (Begründung Geschäftsbeziehung / Einzeltransaktion / Verdachtsfall)
- Vertragspartner (natürliche Person / juristische Person / Personengesellschaft / Trust / Stiftung)
- Beteiligungs- und Kontrollstruktur, soweit bekannt
- bei Bargeld / Kunst / Edelmetallen: Transaktionsvolumen (Schwellenwerte)
- Risikoklasse aus der Risikoanalyse (§ 5 GwG, siehe Skill
gwg-risikoanalyse) - besondere Indikatoren: PEP-Status, Hochrisikoland-Bezug, ungewöhnliches Konstrukt
Sub-Agent-Architektur
Researcher liefert §§ 10–17 GwG, §§ 3 ff. GwG, Transparenzregister-Normen §§ 18–26 GwG, BaFin- und FIU-AuA sowie Kommentarstellen (Herzog, Bülte). Drafter erstellt das KYC-Memo mit Identifizierungs-Checkliste, WB-Analyse und Empfehlung zum Pflichtenniveau. Reviewer prüft Vollständigkeit der Identifizierungsdaten, korrekte Anwendung von § 14 / § 15, Transparenzregister-Abgleich, Aufzeichnungspflicht und Hinweis auf Folgepflichten (insb. § 43 GwG).