lieferbedingungen-adsp
Installation
SKILL.md
/transportrecht:lieferbedingungen-adsp
Zweck
Der Skill prüft, ob die Allgemeinen Deutschen Spediteurbedingungen 2017 (ADSp 2017) in einen konkreten Speditions- oder Lagervertrag wirksam einbezogen wurden, ob ihre Klauseln der Inhaltskontrolle der §§ 305 ff. BGB sowie der spezialgesetzlichen Schranke des § 449 HGB standhalten, und welche Reichweite die einschlägigen Klauseln – insbesondere Haftungsbegrenzung (Ziff. 23), Lagerhaltung (Ziff. 24), Pfandrecht (Ziff. 19) und Aufrechnungsverbot (Ziff. 27) – im Streitfall haben.
Die ADSp 2017 sind AGB der Spediteurseite (gemeinsam empfohlen vom Bundesverband Spedition und Logistik DSLV mit Verbänden der verladenden Wirtschaft – BDI, BGA, DIHK, HDE) und kein Gesetz. Sie gelten nur, soweit vertraglich einbezogen.
Eingaben
- Vertragstyp (Speditionsvertrag § 453 HGB; Lagervertrag § 467 HGB; Frachtvertrag mit Selbsteintritt § 458 HGB)
- Position des Mandanten (Spediteur, Versender/Auftraggeber, Empfänger, Versicherer)
- B2B oder B2C?
- Form und Zeitpunkt der ADSp-Bezugnahme (Auftragsbestätigung, Vertragsformular, Rahmenvertrag, kaufmännisches Bestätigungsschreiben, AGB-Aushang, E-Mail-Footer-Verweis)
- Konkrete Streitklausel (Ziff. 23 Haftung / Ziff. 24 Lager / Ziff. 19 Pfandrecht / Ziff. 27 Aufrechnungsverbot / sonst)
- Streitwert, Bruttogewicht der Sendung, Versicherung Spediteur, Vorhandensein abweichender Individualabreden (Ziff. 2.2 ADSp – Vorrang)