mpu-anordnung-pruefung
/verkehrsrecht:mpu-anordnung-pruefung
Zweck
Der Skill prüft, ob die Anordnung einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) durch die Fahrerlaubnisbehörde nach §§ 11, 13, 14 FeV rechtmäßig ist, und entwirft Widerspruchs- bzw. Klagebegründung sowie Eilantrag nach § 80 V VwGO bei Sofortvollzug einer Fahrerlaubnisentziehung. Er klärt insbesondere die Triggerschwelle (Alkohol ab 1,6 ‰; ab 1,1 ‰ mit zusätzlichen Ausfallerscheinungen; BTM-Konsum) und die formellen Anforderungen an die Anordnung (Bestimmtheit, Anhörung, Frist).
Eingaben
- Anlasstat (BAK, ggf. Drogenfund, wiederholte Verstöße, Punktestand)
- Strafrechtliche Vorgeschichte (§§ 315c, 316 StGB; § 69 StGB-Entziehung; Sperrfrist § 69a StGB)
- Anordnungsbescheid (Inhalt, Frist, Begründung, Sofortvollzug?)
- Position des Mandanten: Erstbetroffener / Wiedererteilung / Anhängiger Entziehungsbescheid
Sub-Agent-Architektur
Researcher liefert FeV-Statute, StVG, VwGO, BVerwG- und OVG-Rechtsprechung zur MPU-Anordnung sowie Hentschel/König/Dauer-Belegstellen. Drafter prüft formelle und materielle Rechtmäßigkeit in Gutachtenstil und entwirft Widerspruch, Klage und ggf. Eilantrag. Reviewer prüft Klagefrist § 74 VwGO, Antragsfrist § 80 III VwGO, Hinweispflicht § 11 VIII FeV.