mstv-medienrechtspruefung
/urheber-medienrecht:mstv-medienrechtspruefung
Zweck
Der Skill prüft medienrechtliche Pflichten nach MStV und Landespressegesetzen — Impressum, Trennungsgebot, journalistisch-redaktionelle Sorgfaltspflichten — und entwirft auf Betroffenenseite Gegendarstellungsantrag, Berichtigungs- und Unterlassungsschreiben unter Abwägung mit der Presse-/Meinungsfreiheit (Art. 5 I GG). Schnittstellen: §§ 22, 23 KUG (Bildnis), DSA Art. 12 ff. (Plattformen), DSGVO-Medienprivileg Art. 85.
Eingaben
- Medium: Tageszeitung / Zeitschrift / Online-Magazin / Rundfunk / Telemedium (journalistisch-redaktionell ja/nein)
- Sitz / einschlägiges Landespressegesetz (Art. 30 GG-Länderzuständigkeit)
- Konkrete Beanstandung (Tatsachenbehauptung vs. Werturteil; Bildnisveröffentlichung)
- Datum der Erstveröffentlichung, Zeitpunkt der Kenntnisnahme (Frist!)
- Position des Mandanten: Diensteanbieter (Pflichtenprüfung) / Betroffener (Reaktion)
- Bei Diensteanbieter-Prüfung: Geschäftsmodell, Impressum-Status quo
Sub-Agent-Architektur
Researcher liefert MStV-Normen (§§ 18, 19, 20, 22, 78 ff.), das einschlägige Landespressegesetz (insb. Gegendarstellungs- und Auskunftsanspruch), §§ 22, 23 KUG, BGH VI ZS-Rspr. zum allgemeinen Persönlichkeitsrecht, BVerfG-Linie zu Presse-/Meinungsfreiheit. Drafter entwirft Pflichtenkatalog für Anbieter bzw. Gegendarstellungsantrag/Unterlassungsschreiben. Reviewer prüft Tatsachen-/Meinungs-Abgrenzung, Fristen, Form, Aktualität, Verhältnis zu Pressefreiheit.