saas-vertrag
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Zweck
Beim Software-as-a-Service überlässt der Anbieter dem Kunden Software zur zeitlich begrenzten Nutzung über das Netz; die Software verbleibt auf den Servern des Anbieters. Dieser Skill ordnet den Vertrag rechtlich ein, prüft die Verfügbarkeits- und Mängelregelungen am Maßstab des Mietrechts und unterzieht die typischen Klauseln der AGB-Inhaltskontrolle. Ziel ist eine belastbare Risikoeinschätzung für Anbieter wie Kunden.
Eingaben
- Vertragsrolle (Anbieter / Kunde)
- Vertragsdokument oder Klauselauszüge (Verfügbarkeit, Haftung, Beendigung)
- Größenklasse (B2B / B2C)
- Vereinbarte Verfügbarkeitsquote und etwaige Service-Level-Anlage
- Regelung zu Datenexport und Datenlöschung bei Vertragsende
Sub-Agent-Architektur
Die Prüfung wird gedanklich auf drei Rollen verteilt, die nacheinander arbeiten. Ein Einordnungs-Agent bestimmt zunächst den Vertragstyp und das anwendbare Gewährleistungsregime, weil davon Mängelrechte und Verjährung abhängen. Ein AGB-Agent prüft sodann jede vorformulierte Klausel isoliert gegen §§ 305 ff. BGB und markiert Verstöße gegen das Klauselverbot. Ein Risiko- und Verhandlungs-Agent bündelt schließlich Verfügbarkeit, Haftung und Beendigung zu einer Empfehlung. Die Rollen tauschen nur strukturierte Zwischenergebnisse aus; Quelle bleibt stets der konkrete Vertragstext, nicht eine Vermutung über die Branchenüblichkeit.