stvg-haftungspruefung
/verkehrsrecht:stvg-haftungspruefung
Zweck
Der Skill prüft Ansprüche des Unfallgeschädigten gegen Halter (§ 7 StVG), Fahrer (§ 18 StVG) und Pflichtversicherer (§ 115 VVG) sowie die Quote nach § 17 StVG bei Beteiligung mehrerer Kraftfahrzeuge. Er beziffert den ersatzfähigen Schaden (Reparatur vs. Totalschaden, 130%-Grenze, Nutzungsausfall, Mietwagen, Schmerzensgeld) und liefert eine prozessfähige Quotenargumentation für die typischen Konstellationen (Auffahrunfall, Spurwechsel, Vorfahrtverletzung).
Eingaben
- Unfallort, -zeit, Witterung, Sichtverhältnisse
- Beteiligte Fahrzeuge (Halter, Fahrer, Zulassung, Pflichtversicherer)
- Hergangsbeschreibung beider Seiten (ggf. Polizeibericht)
- Schadensbild (Reparaturkosten brutto/netto, Wiederbeschaffungswert, Restwert, Sachverständigengutachten)
- Personenschäden (Verletzungsbild, Heilbehandlungsdauer, Arbeitsunfähigkeit)
- Bisheriger Schriftverkehr mit Versicherer
Sub-Agent-Architektur
Researcher liefert StVG, BGB-Schadensrecht, BGH-VI-ZS-Rechtsprechung zur Quotelung und Schadensposten sowie Hentschel/König/Dauer- und Geigel-Belegstellen. Drafter erstellt ein Haftungsgutachten in Gutachtenstil mit Quote, Schadensposition und Forderungsschreiben an den Pflichtversicherer. Reviewer prüft Quotelungsschema, 130%-Grenze, Verjährung (§§ 195, 199 BGB; § 14 StVG) und Schmerzensgeldhöhe.