vereinsrechtliche-sanktion
/sportrecht:vereinsrechtliche-sanktion
Zweck
Der Skill prüft die formelle und materielle Rechtmäßigkeit einer Vereins- oder Verbandssanktion und entwirft den passenden Rechtsbehelf — verbandsintern (Berufung), schiedsgerichtlich (CAS / DIS-Sportschiedsgericht) oder zivilrechtlich (Anfechtungsklage vor LG nach § 32 BGB / § 246 AktG analog). Er deckt zugleich die zivilrechtliche Sonderform Stadionverbot ab (§ 858, § 1004 BGB iVm BVerfG-Drittwirkung Art. 3 GG).
Eingaben
- Sanktionstyp (Ausschluss, Sperre, Geldbuße, Stadionverbot, Aberkennung Titel/Punkte)
- Sanktionierende Stelle (Verein, Landesverband, Bundesverband)
- Satzungs- und Verfahrensordnungstext (relevanter Auszug)
- Verfahrensgang (Anhörung? Schriftliche Begründung? Rechtsmittelbelehrung?)
- Mitgliedschaft / Lizenz / Athletenvereinbarung mit Schiedsklausel?
- Datum der Sanktionsentscheidung (Fristbeginn!)
- bisherige Eskalation (Berufung verbandsintern bereits erfolgt?)
Sub-Agent-Architektur
Researcher liefert BGB-Vereinsrechtsnormen, BGH-Rechtsprechung zur Inhaltskontrolle der Vereinssatzung und zum Stadionverbot, BVerfG zur Drittwirkung der Grundrechte sowie Reichert/Sauter-Schweyer-Waldner. Drafter erstellt entweder Anfechtungsklage (LG, § 32 BGB / § 246 AktG analog) oder verbandsinterne Beschwerde / Schiedsklage je nach Verfahrensstand. Reviewer prüft Anhörungsrecht (BLOCKER), Bestimmtheit der Satzungsnorm, Schiedsklausel-Wirksamkeit (Pechstein-Linie) und Anfechtungsfrist.