vertragsverletzungsverfahren
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Zweck
Der Skill begleitet deutsche Behörden und ihre Berater durch die Stufen des Vertragsverletzungsverfahrens nach Art. 258–260 AEUV: Vorverfahren (Mahnschreiben → Begründete Stellungnahme) und gerichtliches Verfahren vor dem EuGH, einschließlich der Sanktionsstufe nach Art. 260 II AEUV (Pauschalbetrag und Zwangsgeld). Er liefert Fristen, Reaktionsbausteine, eine Risiko-Einschätzung und eine Skizze der internen Bund-Länder-Koordination.
Eingaben
- Stufe des Verfahrens (informeller EU Pilot, Mahnschreiben Art. 258 AEUV, Begründete Stellungnahme, Klageerhebung, Art. 260-Folgeverfahren)
- vorgeworfener Verstoß (welche Richtlinie/Verordnung/Vertragsbestimmung, welcher konkrete Sachverhalt)
- betroffene Ebene (Bund / Bundesland / Kommune; nach Art. 23 Abs. 6 GG ggf. Innenvertretung durch Bundesrat)
- bisherige Korrespondenz mit der KOM
- politisch-rechtliche Zielsetzung (Verfahren abwenden / Klage akzeptieren / Sanktion minimieren)
Sub-Agent-Architektur
Researcher liefert AEUV-Normen, einschlägige EuGH-Vertragsverletzungs-Rspr., KOM-Mitteilungen zur Sanktionsbemessung und Kommentarstellen. Drafter entwirft die Antwort an die KOM bzw. die interne Vorlage an BMJ/BMWK + Bundeskanzleramt und bewertet das Sanktionsrisiko. Reviewer prüft Fristen, Zuständigkeiten und Risikoeinstufung.