verzug-mahnung
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Zweck
Schuldnerverzug ist der Schlüssel zu Verzugszinsen, Verzugspauschale und Verzögerungsschaden. In der Praxis wird der Verzugseintritt regelmäßig falsch berechnet — entweder zu früh (Mahnung übersehen) oder zu spät (Entbehrlichkeit der Mahnung oder 30-Tage-Regel verkannt). Dieser Skill prüft strukturiert, ob und ab wann ein Schuldner in Verzug ist und welche Rechtsfolgen daran knüpfen, mit Bezug auf §§ 286, 288, 280 BGB und Standardkommentare.
Eingaben
- Forderung (Höhe, Rechtsgrund — Entgeltforderung ja/nein)
- Fälligkeit (Leistungszeit vereinbart? kalendarisch bestimmt?)
- Rechnungsdatum und Zugang der Rechnung (für die 30-Tage-Regel)
- Verbraucher beteiligt? (B2C / B2B — entscheidet über Zinssatz, Pauschale, Hinweispflicht)
- Mahnung erfolgt? (Datum, Zugang, Wortlaut) — oder Gründe für entbehrliche Mahnung
- Arbeitsrechtlicher Kontext? (Sonderregel zur Verzugspauschale)
Sub-Agent-Architektur
Die Prüfung läuft als zweistufige Maker/Checker-Kette in Prosa, ohne eigenen agents-Block. Ein Anspruchs-Agent klärt Fälligkeit und Verzugseintritt (Mahnung, Entbehrlichkeit, 30-Tage-Regel) und legt den Verzugsbeginn taggenau fest. Ein Rechtsfolgen-Agent berechnet darauf aufbauend Verzugszinsen, prüft Verzugspauschale und weiteren Verzögerungsschaden und entwirft das Mahnschreiben. Ein abschließender Checker verifiziert jede Norm- und Datumsangabe gegen die Eingaben, kennzeichnet jede nicht aus den Eingaben belegbare Tatsache und erfindet niemals ein Aktenzeichen.