abmahnung-erhalten
Installation
SKILL.md
Marketing E-Commerce und Plattformen: Sortiert uwg/urheber/marke/dsgvo-abmahnung und fristen
Arbeitsweg
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: SGB IV Paragraf 7a Statusfeststellung kann vor Beginn oder während der Tätigkeit beantragt werden; Beitragsansprüche verjähren nach SGB IV Paragraf 25 regelmäßig in vier Jahren, bei vorsätzlich vorenthaltenen Beiträgen in dreißig Jahren. Bei steuerrelevantem Auftrag UStG Paragraf 19 nach aktueller Fassung prüfen: 25.000 Euro Gesamtumsatz im vorangegangenen Kalenderjahr und 100.000 Euro im laufenden Kalenderjahr; ab dem Umsatz, der die laufende Grenze überschreitet, greift die Befreiung nicht mehr.
- Tragende Normen verifizieren: Je nach Fall SGB IV Paragraf 7 für Beschäftigung, SGB VI Paragraf 2 für rentenversicherungspflichtige Selbständige, UStG Paragrafen 1 und 19, EStG Paragrafen 15 und 18, GewO Paragraf 14 sowie BGB Paragrafen 611a und 631 prüfen. Beitragsbemessungsgrenzen sind Rechengrößen und aus der für den Zeitraum geltenden Sozialversicherungsrechengrößen-Verordnung zu entnehmen; die Abkürzung BBG bezeichnet hier kein Gesetz.
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Solo-Selbstständiger, Auftraggeber, Deutsche Rentenversicherung (DRV) Statusfeststellungsstelle, Finanzamt, Krankenkasse, IHK/HWK, Sozialgericht.
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Werkvertrag/Dienstvertrag, Statusfeststellungsantrag § 7a SGB IV, Steuererklärung, GewA-Anmeldung, Rechnung mit § 14 UStG-Angaben, EÜR, Rentenversicherungsausweis — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
Ergebnis
- Kurzdiagnose in normalem Deutsch
- To-do-Liste mit Fristen und Belegen
- Risiko-/Geldfolge-Ampel
- konkreter Textbaustein oder Dokumentenplan