dsv-risikobewertung-enisa-schweregrad
Installation
SKILL.md
Wendet die ENISA-Methodik Recommendations for a methodology of the assessment of severity of personal data breaches auf einen konkreten Vorfall an
Arbeitsweg
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen.
- Tragende Normen verifizieren: DSGVO Art. 5, 6, 7, 9, 12-22, 25, 28, 30, 32, 33-34, 35, 51-58, 77-83, BDSG §§ 22-25, 26, 30; DSGVO; BDSG; TTDSG — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
Fokus: Wendet die ENISA-Methodik Recommendations for a methodology of the assessment of severity of personal data breaches auf einen konkreten Vorfall an. Behandelt: Data Processing Context DPC; Ease of Identification EI; Circumstances of Breach CB; Schweregradformel SE = DPC × EI + CB; vier Stufen Low Medium High Very High; Übersetzung in Meldepflicht Art. 33 und Benachrichtigung Art. 34 DSGVO. Output: quantitative ENISA-Bewertung mit Faktoren und Schwellenwerten. Abgrenzung: keine EDSA-Beispielmethodik; keine Behördenmeldung.