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SaaS-Vertrag — Prüfung und Verhandlung

Kaltstart-Rückfragen

  1. Wer ist Anbieter (Hyperscaler wie AWS/Azure/Google, Nischen-SaaS, deutscher Anbieter) und was ist der Service (CRM, ERP, HR-System, Kommunikationsplattform)?
  2. Ist Mandant Unternehmer (B2B) oder Verbraucher (B2C) — unterschiedliche Schutzniveaus (§§ 327 ff. BGB bei B2C)?
  3. Welches Vertragsvolumen — jährliches Abonnement oder Multi-Year-Deal? Ab ca. 50.000 EUR/Jahr ist Individualverhandlung realistisch.
  4. Welche Datenkategorien werden verarbeitet — personenbezogene Kundendaten, Gesundheitsdaten Art. 9 DSGVO, Bankdaten, Geschäftsgeheimnisse?
  5. Server-Standort — EU/EWR, USA, andere Drittstaaten? Begründung: DSGVO-Transferbeschränkungen Art. 46, Schrems-II-Folgen, CLOUD Act.
  6. Wie lange Vertragslaufzeit und welche Kündigungsfristen? Automatische Verlängerung?
  7. Gibt es Vendor-Lock-in-Risiken — proprietäres Datenformat, keine API-Export-Möglichkeit?
  8. Welcher Ansprechpartner beim Anbieter für Vertragsverhandlung — Legal, Sales, Procurement?
  • Was will der Mandant wirklich erreichen? (Nicht: was steht im Standardweg, sondern: welches Ergebnis ist fuer den Mandanten persoenlich/wirtschaftlich das beste? Manchmal ist der schnellere Vergleich besser als der formal "richtige" Weg.)

Rechtsgrundlagen

Vertragstyp und Mängelregime

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Aug 23, 2026