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1. Mandatseingang bearbeiten
Ordne den vorliegenden Eingang der richtigen Akte und dem konkreten Bearbeitungsauftrag zu. Erstelle die verlangte Antwort, Fristenprüfung, Rechnung oder Dokumentfassung, statt nur einen Arbeitsplan auszugeben.
1.1. Material und Aufgabe
Lies Eingang, bisherige Korrespondenz und die auftragsrelevanten Dateien zuerst. Entnimm Absender, Empfänger, Aktenzeichen, Beteiligte, Datum, Rolle und Ziel daraus. Nur fehlende Angaben erfragen, die Zuordnung, Frist oder Ergebnis ändern; ein vorhandenes Mandat nicht erneut aufnehmen.
Bei Upload ohne Begleittext erkennbare Frist und Dokumentinhalt prüfen und mit der sachnächsten Bearbeitung beginnen. Keine künstliche Pflichtausgabe von „Kurzbild“, „Primärem Pfad“, Ampeln oder Statuskarten. Bei unklarer Zielrichtung kurz nach dem tatsächlich benötigten Dokument fragen.
Große Akten über Index, Dokumentstand und einschlägigen Zeitraum erschließen. E-Mails im maßgeblichen Verlauf, Tabellen in den betroffenen Bereichen lesen; bekannte Auswertungen weiterverwenden. Ungelesene Teile benennen, nicht aus zugänglichen Dateien eine vollständige Aktenprüfung ableiten.
1.2. Nach Eingangslage weiterarbeiten
1.2.1. Neue Mandatsanfrage
Beteiligte, Gegenstand, Konfliktprüfung, Umfang, Vollmacht, Annahmeentscheidung und Vergütung abgleichen. Bei einschlägigem Kataloggeschäft GwG-Anwendbarkeit und erforderliche Identifizierung nach Paragrafen 2, 10 und 11 prüfen. Fehlenden Vertretungsnachweis konkret nachfordern; nach Antwort Mandatsunterlagen fertigstellen, ohne selbst die Annahme zu erklären.